Der Rücklastschrift-Prozess im Überblick

Die Rücklastschrift ist ein Prozess der Rückbuchung von Geldern, die von einem Käufer initiiert wird. 

Rücklastschriften werden von Zahlungsdienstleister bis zum Ende verfahren. Wenn Zahlungsdienstleister vom Käufer eine Anfrage für eine Rücklastschrift erhält, öffnet und bearbeiten diese den Streitfall. Das bedeutet, dass ein Antrag auf Rücklastschrift geprüft wird und die Entscheidung getroffen wird, ob der Antrag angemessen ist oder nicht. Eine unangemessene Anfrage bedeutet, dass ein Rücklastschrift-Prozess zugunsten des Verkäufers endet, d.h. es wird kein Geld an den Käufer erstattet. Eine angemessene Anfrage bedeutet, dass Zahlungsdienstleister den angeforderten Betrag an einen Käufer zurückerstattet und diesen Betrag  dem Verkäufer zuzüglich einer Rücklastschrift-Gebühr in Rechnung stellt.

Der Unterschied zwischen Rückerstattungen und Rücklastschriften

Endverbraucher sehen möglicherweise keinen Unterschied zwischen Rückerstattungen und Rücklastschriften, da beide zu einer Rückgabe von Geldern an den Kunden führen. Doch diese Operationen sind nicht deckungsgleich und der auffälligste Unterschied zwischen ihnen ist die Logik des Prozesses.

Es sei darauf hingewiesen, dass eine Rücklastschrift nicht nur eine Rückerstattung ist. Eine Rücklastschrift wird vom Karteninhaber/Käufer veranlasst. Eine Rückerstattung hingegen wird vom Vendor veranlasst und stellt eine einzelne Transaktion dar. 

Rücklastschriften für Vendoren 

Wie wird mit den Rücklastschriften bei CopeCart verfahren?

Alle Zahlungen bei CopeCart (einschließlich Gebühren) werden in zwei Schritten behandelt: 80 % der Summe werden am 14. Tag abgewickelt, und die restlichen 20 % - am 40. Tag. 

 Beispiel: 

Der Rücklastschrift-Streit über 100 € wurde am 1. Oktober beigelegt. Am 14. Oktober werden 80 % von 100 € plus 80 % der Rücklastschrift-Gebühr vom Verkäufer berechnet:
(80 % × 100 €) + (80 % × 15 €) = 80 € + 12 € = 92 €. 

Der 40. Tag nach der Lösung der Rücklastschrift ist der 10. November, und dann werden die restlichen 20 % der Rücklastschrift plus 20 % der Rücklastschrift-Gebühr vom Verkäufer abgezogen:
(20 % × 100 €) + (20 % × 15 €) = 20 € + 3 € = 23 €.

Welche Gebühren fallen für Rücklastschriften an?

Das hängt vom Zahlungsdienstleister ab.

Wie oft kommt es zu den Rücklastschriften?

Sie sind sehr selten. Fast alle auftretenden Wünsche der Käufer werden mit Rückerstattungen erfüllt.

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